• Iran: 23 Gefangene im ganzen Land hingerichtet

     

    Das inhumane klerikale Regime ließ am 20. April neun Gefangene in zwei Gruppen in den Gefängnissen von Kerman und Zahedan hinrichten. Zwei von ihnen waren Bürger aus Afghanistan. Zwei Tage zuvor wurden bereits zwei Gefangene in Maschhad, ein Gefangener in Zarand und der 25 Jahre alte Gefangene Hossein Chofleki in Gohardasht hingerichtet. Einer der Hingerichteten war ein 21 Jahre alter Hilfsarbeiter.

    Am 16. April berichteten die staatlichen Medien ebenfalls von neun Hinrichtungen in Schiraz, von denen sechs öffentlich waren. Zudem wurde am 11. April Omid Shojaei (30) im Gefängnis von Bandas Abbas hingerichtet.

    Somit wurden innerhalb von nur 13 Tagen seit dem 19. Februar 22 Gefangene hingerichtet und das in Gefängnissen im ganzen Land.

    Tausende Gefangene im ganzen Land warten zudem auf die Vollstreckung ihres Todesurteils. Zu ihnen gehören 1100 Gefangene im Gohardasht Gefängnis, 100 Gefangene im Zentralgefängnis von Zahedan und mindestens 100 Gefangene im Gefängnis von Bandar Abbas.

    Nach einer Verhaftungswelle in verschiedenen Städten des Landes wurden alleine in Ahvaz innerhalb von fünf Wochen 210 Jugendliche verhaftet und das Volk hatte unter verschiedenen Repressalien der staatlichen Sicherheitskräfte (SSF) zu leiden.

    Während vor den beschämenden Wahlen die internen Fehden im Regime ihren Höhepunkt erreichen, herrscht im gesamten Regime große Angst über das Ausbrechen neuer Proteste „der Armee der Hungrigen“. Das klerikale Regime sieht den einzigen Ausweg in dieser Situation darin, seine Verbrechen und Unterdrückung zu intensivieren.

    Internationale Gremien und Menschenrechtsorganisationen müssen ihre Inaktivität beenden und dringende Maßnahmen verabschieden. Der iranische Widerstand fordert sie daher auf, diesen Trend mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu beenden.

    Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

    21. April 2013

  • Demonstration in Berlin: Iraner warnen vor der Gefahr eines weiteren Massakers in Camp Liberty

    Montag, den 08. April 2013 um 23:39 Uhr

    bild von der DemonstrationSofortiger Umzug der Bewohner nach Ashraf gefordert – der UNHCR soll die Verantwortung für die Lager Ashraf und Liberty übernehmen

    Am Samstag, den 6. April nahmen 2 000 Iraner in Berlin an einer Demonstration teil, um vor einem drohenden weiteren Angriff und einem größeren Massaker in Camp Liberty, dem zeitweiligem Aufenthaltsort von Mitgliedern der iranischen Opposition im Irak, zu warnen.

    Sie riefen die Vereinten Nationen, die Vereinigten Staaten und Deutschland zu sofortigem Eingreifen auf; sie sollen sich für den Schutz der wehrlosen iranischen Flüchtlinge verbürgen.

    Die Demonstranten erinnerten an die Opfer des Angriffs, den irakische Truppen am 8. April 2011 verübt hatten, als sie auf Geheiß des iranischen Regimes die iranischen Flüchtlinge im Irak überfielen, 36 Personen töteten und hunderte verletzten.

    Die Iraner protestierten gegen die Haltung von Martin Kobler, dem Besonderen Vertreter des Generalsekretärs der Vereinten Nationen im Irak. Sie betonten erneut: Der Vertreter des Generalsekretärs hat sie, indem er ihnen Sicherheit und Wohlergehen, eine rasche Umsiedlung und ein Leben humanitären Normen entsprechend versprach, gegen ihren Willen in ein Gefängnis namens Liberty (‚Freiheit') geschickt.

    Sie betonten auch, Kobler habe die Bewohner Ashrafs vorsätzlich ihrer Heimat beraubt, um dem iranischen Regime und der irakischen Regierung zu gefallen, und sein Verhalten habe zum Tod von 12 Bewohnern geführt. Sie wiederholten, er müsse wegen der gegenwärtigen Krise von einer fairen, unparteiischen Instanz zur Rechenschaft gezogen werden.

    Sie unterstrichen, die Angelegenheit der Flüchtlinge und Asylbewerber von Ashraf und Liberty falle ausschließlich in das Mandat des UNHCR und forderten den Hohen Kommissar für Flüchtlinge auf, seine Verantwortung umgehend zu übernehmen.

    Viele von den Demonstranten haben Familienangehörige in Camp Liberty. Sie unterstrichen, die kollektive Sicherheit der Bewohner sei die wichtigste Angelegenheit und müsse sofort hergestellt werden. Sie wiesen darauf hin, daß die Rückkehr zur Routine der Interviews und zur Umsiedlung weniger Personen kein Problem lösen könne, dagegen die Sicherheit und das Wohlergehen der in Liberty zurückbleibenden Mehrheit der Bewohner nur noch weiter gefährden würde. Die Demonstranten betonten: Daher forderten sie den Generalsekretär der Vereinten Nationen auf, die Bewohner sofort nach Ashraf zurückkehren zu lassen, wo sie bis zur Umsiedlung in dritte Länder einigermaßen in Sicherheit wären.

    Die Kundgebung und der Marsch in Berlin waren Teil einer internationalen Kampagne in Europa und den USA, die die Sicherheit der wehrlosen Bewohner zum Ziel hat.

    Trotz der Zusicherungen, die von der UNO und den USA die Sicherheit und das Wohlergehen der iranischen Flüchtlinge betreffend wiederholt abgegeben worden waren, wurde Camp Liberty am 9. Februar 2013 von 40 Granaten angegriffen. Acht wehrlose Bewohner des Lagers wurden dabei getötet und mehr als 100 verletzt.

    Camp Liberty ist der zeitweilige Aufenthaltsort von 3 100 Mitgliedern der „Organisation der Volksmojahedin des Iran", der führenden iranischen Oppositionsbewegung. Agenten des iranischen Regimes im Irak haben die Verantwortung für den Angriff des 9. Februar übernommen und den wehrlosen Flüchtlingen weitere Angriffe angedroht. Der UNHCR gab am 1.März eine Erklärung heraus, in der er seine tiefe Besorgnis über das Schicksal dieser Flüchtlinge und die Gefahr eines weiteren Angriffs zum Ausdruck brachte.

    06. April 2013

  • Glückliches Nowrouz – Neues Jahr

    Mittwoch, den 20. März 2013

    Nowruz Ein glückliches Nowrouz (Neues Jahr) von uns allen an die vielen Freunde, Unterstützer, an alle, die einen freien, demokratischen Iran wünschen und ihn willkommen heißen werden, an alle, die mit der Bewegung des iranischen Widerstandes fühlen und streben.

    Wir hoffen, im Neuen Jahr möge der Iran frei werden und gedeihen. Mögen alle Spuren der unmenschlichen Unterdrückung, die das gegenwärtige Regime ausübt, der Hinrichtungen, der Folter, der Diskriminierung nach Religion und Geschlecht, des exportierten Terrorismus und der Unterstützung von Diktatoren und Unterdrückern in aller Welt abgewaschen werden. Wir hoffen, die Iraner werden frei sein, das Potential ihrer unveräußerlichen Rechte auf Leben, Freiheit und Wohlstand zu genießen.

    Wir wünschen, die tapferen Mitglieder der PMOI, die in Camp Ashraf und Camp Liberty leben, mögen in Sicherheit gebracht werden. Sie haben viel geopfert, um ihrem geliebten Land Freiheit und Demokratie zu bringen und sind heute allen Iranern eine Quelle der Inspiration.

    Wir beten um Frieden und Ruhe für all unsere Schwestern und Brüder in der Region, besonders in Syrien. Glück und Segen ihrem heroischen Widerstand gegen die Diktatur Assads. Wir beten, dass all ihre Mühen bald Früchte tragen und die Völker der Region, frei von Diktatoren, ihre menschlichen Glücksmöglichkeiten verwirklichen und Frieden und Freundschaft in aller Welt verkünden werden.

    Mit Gottes Gnade und all unseren Mühen und Opfern für die Freiheit wird dies das Jahr sein, in dem das iranische Volk und die Völker der Region siegen werden.

    Nowrouz 1392